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Die häufigsten Fragen - hier sind die Antworten

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Was ist, wenn beim Anheizen mein Kachelofen qualmt?
Sie heizen Ihren Kachelofen an und dieser zieht nicht richtig? Dies liegt in der Regel am mangelnden Zug im Schornstein. Zum einen kann es sein, dass Ihr Kachelofen/Kamin zu wenig Verbrennungsluft bekommt. Öffnen Sie deshalb den Verbrennungslufthebel beim Anheizen immer vollständig. Erst wenn das Holz richtig brennt, drosselt man die Verbrennungsluft. Zum Zweiten kann mangelnder Zug an einer Kaltluftsäule im Schornstein liegen. Diese entsteht meist in der Übergangszeit im Frühjahr oder im Herbst an sonnigen Tagen. Hierbei ist dann die Luft im Schornstein kälter (also schwerer) als die Luft im Freien. So fehlt der Unterdruck im Schornstein, dieser zieht also nicht. Um hier Abhilfe zu schaffen öffnet man die Schornsteintür (Reinigungstür meist im Keller), brennt im Schornstein ein Blatt Zeitungspapier an und erwärmt so die Luftsäule direkt im Schornstein. Durch das Erwärmen erhält der Schornstein seinen natürlichen Auftrieb (Zug). Achten Sie bitte darauf, Ihren Kachelofen regelmäßig vom Fachmann reinigen zu lassen. Verstopfte Rauchgaszüge können ebenfalls Ursache von Zugproblemen und Qualmbelästigung sein. Sollten Probleme anderer Art auftreten, informieren Sie uns. Wir versuchen kurzfristig Abhilfe zu schaffen.
Was ist, wenn die Scheibe bei meinem Kamin verrußt?
Da in Ihrem Kachelofen/Kamin eine Verbrennung stattfindet, entstehen wie bei jeder Verbrennung Rückstände in Form von Ruß und Ascheteilchen, die eine Scheibe nie so aussehen lassen wie neu gekauft. Das ist leider nicht zu ändern. Allerdings haben moderne Heizeinsätze eine integrierte Scheibenspülung, die die Verschmutzung der Scheibe minimiert. Sollte Ihre Scheibe trotzdem öfters stark verrußen, kann dies an zwei Ursachen liegen. Die eine ist die Beschaffenheit des Brennstoffes. Haben Sie etwas verbrannt, was nicht in den Ofen gehört? Ist Ihr Holz möglicherweise noch zu feucht? In den Kachelofen/Kamin gehört ausschließlich sauberes abgelagertes Holz. Die Restfeuchte des Holzes sollte unter 23liegen. Dies erreicht man durch eine 2 bis 3-jährige Lagerung. Zum zweiten wird das Verrußen der Scheibe durch eine unvollständige Verbrennung gefördert. Achten Sie auf genügend Verbrennungsluftzufuhr und überprüfen sie den Zug des Schornsteins. Ihr Schornsteinfeger hilft Ihnen dabei gern. Bei einer Verbrennung entstehen Rückstände. Dies lässt sich leider nicht vermeiden. Sofern Ihre Scheibe einmal beschlägt, nehmen Sie ein feuchtes Tuch und tauchen Sie es in die kalte Asche im Ofen. Damit reinigen Sie Ihre Scheibe problemlos und ökologisch. Sollte die Verschmutzung einmal hartnäckiger sein, fragen Sie uns. Es gibt auch spezielle Scheibenreiniger dafür.
Tipp: Holz verbrennt am Besten und nahezu rauchfrei "von oben nach unten". Legen Sie die komplette Holzmenge auf, die großen Scheite nach unten und kleines gespaltenes Anzündholz oben drauf. Zünden Sie die kleinen Scheite im oberen Drittel des Feuerraumes an. Das Feuer "frisst" sich dann von oben nach unten durch. Und Sie werden sehen: Die Scheibe bleibt wesentlich länger sauber!
Was ist, wenn in der Fuge oder im Putz ein Riss auftritt?
Ihr Kachelofen/Kamin ist ein beheizbares Möbelstück und unterliegt starken Temperaturschwankungen, das heißt, er heizt sich auf und kühlt sich ab. Dabei wird das eingesetzte Material stark beansprucht. Um Spannungsrisse möglichst zu vermeiden, verwenden wir hochwertige Schamotte und hochwertige Putze. Leider können wir die physikalischen Gesetze der Ausdehnung warmer Körper nicht außer Kraft setzen und so kann auch in unseren Anlagen mal ein Riss auftreten. Dieser beeinträchtigt aber in keinem Fall die Funktion. Kleine Haarrisse sind deshalb völlig normal und nicht zu beanstanden. In der Regel ziehen sie sich beim Abkühlen des Ofens wieder zusammen. Sollten die Risse größer werden und auch im kalten Zustand zu starken optischen Beeinträchtigungen führen, wenden Sie sich bitte an Ihren Kachelofenbauer.
Wann muss der Kachelofen/Kamin gereinigt werden?
Von Zeit zu Zeit sollte eine Feuerstätte gereinigt werden. Man erkennt dies daran, dass der Zug des Ofens nicht mehr so ist wie am Anfang. Dies entsteht durch Ablagerung von Flugasche in den Rauchrohren und Heizgaszügen. Holz verbrennt sehr gut, aber nicht ganz rückstandsfrei. So sollte man in regelmäßigen Abständen, je nach Nutzung zwischen 1 - 3 Jahren, den Kachelofen/Kamin reinigen lassen. Wenden Sie sich an uns. Wir reinigen Ihren Ofen unkompliziert und schnell.
Was ist der richtige Brennstoff?
Auch im Bereich Kachelofen/Kamin ist der ökologische Faktor nicht mehr wegzudenken. Hier wird schon längst nicht mehr alles verbrannt. Zeitungen, Papier und sonstiger Hausmüll haben im Kachelofen nichts verloren. Die meisten Feuerstätten sind heute für die Verbrennung von reinem Holz ausgelegt. Holz hinterlässt kaum Schadstoffe in der Umwelt und verbrennt CO2- neutral. Das Holz sollte naturbelassen sein und keine Rückstände von Farben, Beizen o.ä. haben. Das Holz sollte abgelagert sein, in der Regel 2 Jahre, damit es ausreichend trocken ist. Die Verbrennung von Kohle ist in bestimmten Einsätzen möglich. Man muss hierbei beachten, dass die Verbrennung von Kohle wesentlich mehr Sauerstoff benötigt und der Ascheanfall ebenfalls größer ist als bei der reinen Holzverbrennung. Anthrazit und Steinkohle sind nicht geeignet, da hier sehr hohe Temperaturen die Lebensdauer Ihres Kachelofens/Kamins minimieren und zu Schäden an der Anlage führen können.
Wie heize ich richtig?
Heizen ist eigentlich ganz einfach, sofern man ein paar Grundregeln beachtet. Man sollte seinen neuen Kachelofen/Kamin mit einem Auto vergleichen. Wenn man dieses von Beginn an immerzu mit vollem Gas im ersten Gang fährt, kann man sich ausrechnen, wann der Motor kaputt ist. Legen Sie also nie übermäßig viel Brennstoff auf. Hier gilt die Regel: Lieber einmal mehr, dafür nicht zu viel. Andererseits sollten Sie Ihren Ofen/Kamin auch nicht ständig auf "Sparflamme" betreiben, sonst werden die erforderlichen Temperaturen für eine saubere Verbrennung nicht erreicht. Wenn Sie sich unsicher sind, lesen Sie in der Bedienungsanleitung nach oder fragen Sie Ihren Kachelofenbauer nach der optimalen Holzmenge. Geben Sie beim Anheizen genügend Verbrennungsluft, d.h. öffen Sie den Luftschieber am Anfang ganz. Nach ca. 20min drosselt man die Luftzufuhr etwas. Und ist der Brennstoff durchgebrannt, schließt man die Verbrennungsluft ganz. Bei Warmluftkachelöfen/ -kaminen ist stets darauf zu achten, dass die warme Luft aus dem Ofen austreten kann. Hierzu müssen Rohrtüren und Jalousien immer geöffnet sein.







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